Kapitel 11 hat uns mal wieder etwas mehr zum Labern gebracht als ursprünglich geplant, entsprechend wartet eine der längsten Folgen seit Langem auf euch. Vivi und Tiffy schwelgen zunächst in sentimentalen Erinnerungen und rekapitulieren ehemalige Gefährten. Bevor wir uns allerdings komplett in der Vergangenheit verlieren, bekommen wir noch die Kurve und widmen uns endlich dem kommenden Buch von Rebecca. Und dazu haben wir natürlich einiges zu sagen. Wer lieber direkt ins Kapitel einsteigen möchte, findet den Anfang bei Minute 17.
Das Vorwort sorgt dann direkt für glitzernde Augen: Xaden hat Violet einen Brief geschrieben und Vivi freut sich so, als wäre er persönlich an sie adressiert. Was nicht ganz in diese Euphorie passt, wird kurzerhand passend fantasiert. Das Wort „wiedererlangt“ könnte schließlich auch einfach eine romantische Schnitzeljagd von Herrn Riorson bedeuten. Selbst Violet beginnt langsam aufzuweichen, irgendwo zwischen Vermissung und handgeschriebenen Worten. Ansonsten ist dieses Kapitel erstaunlich gut gefüllt. Kuriose Momente und Aussagen von Jesinia, gescheiterte Attentate auf unsere Resson-Crew und natürlich der Auftritt von Arschgeige Bernd. Der versucht, uns die Vorfreude auf die bevorstehende Reise zu Xaden etwas zu vermiesen, indem er Violet noch einmal daran erinnert, wer hier am längeren Hebel sitzt. Dumm nur, dass er bei seiner Durchsuchung auf die falsche „Person“ setzt. So findet er wenig… nicht einmal seinen kürzlich verlorenen Stolz.
Das eigentliche Highlight möchten wir euch natürlich noch nicht vorwegnehmen. Nur so viel, es beginnt mal wieder mit einem Verleser von Vivi. Und an diesem Punkt müssen wir uns ernsthaft fragen, was Wunschvorstellungen eigentlich alles an Wörtern auf eine Buchseite projizieren können.

